Freitag, 8. Juli 2011

Sprinttriathlon Rothsee 2011

Am Samstag, den 25. Juni stand mein erster Triathlon dieses Jahr auf dem Programm. Es war der Sprinttriathlon am Rothsee über 750 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen.
Das Wetter war am Morgen noch ideal für einen schönen Wettkampf. Es schien etwas die Sonne, aber es war auch bewölkt. Also fast ideale Bedingungen. Als wir uns dann gegen Mittag auf den Weg an den Rothsee machten, fing es auf der Fahrt schon immer wieder das Regnen an. Was dann nicht mehr so ideal war. Nachdem wir unser Auto geparkt hatten, machten wir uns auf den Weg zum See. Als erstes holte ich mir meine Startunterlagen und verteilte die ganzen Startnummern auf meinen Sachen. Danach ging es gleich zum Check-In für das Rad. Und dann kam das lange Warten. Denn der Check-In war schon um 13.30 Uhr. Und der Start erfolgte erst um 17.00 Uhr. Also überbrückten wir die Zeit mit den Kindern auf dem Spielplatz, beim Zuschauen der anderen Rennen und beim Essen. Was sich aber trotzdem sehr in die Länge zog. Auch wegen des Wetters. Denn es fing immer wieder leicht das Regnen an. Da wäre es super, wenn der Check-In nicht so bald vor dem Rennen wäre.
Aber als es dann soweit war habe ich mich das erste mal in meinen Neo gezwängt. Man konnte ihn auch gut brauchen, bei ca. 20 °C Wassertemperatur. Ich ging dann ein paar Meter einschwimmen. Da war ich auch noch guten Mutes, den größten Teil der Strecke zu kraulen.
Als dann der Startschuss fiel, ließ ich erstmal einem Grossteil des Feldes ins Wasser bevor ich mich in die Fluten stürzte. Doch als ich dann ins Wasser ging und das schwimmen anfing, war ich immer noch ziehmlich umringt von den anderen. So bekam ich auch relativ schnell die ersten Füße und Arme ab. Da das Schwimmen sowieso meine Problemdisziplin ist, kam ich so nie in einen Rhythmus. Nachdem ich dann auch noch ein paarmal Wasser geschluckt hatte entschied ich mich dann für die sichere Variante. Brustschwimmen. Also wechselte ich nach ca. 150 – 200 m auf Brustschwimmen. Damit hatte ich auch dann gleich eine bessere Orientierung. Denn die fiel mir auch schwer, wenn man es gewohnt ist im Becken zu schwimmen. Nachdem ich dann meinen Rhythmus gefunden hatte ging es eigentlich ganz gut. Ich stieg nach 14:43 min als 42. aus dem Wasser und versuchte mich schnell aus meinem Neo zu zwängen. Was für das erste mal auch ganz gut ging. Anschließend ging es dann schnell zum Rad, Schuhe und Helm an und ab auf die Radstrecke. Von der ich eigentlich überhaupt nix wußte. Also ließ ich mich auf der ersten Runde mal überraschen was so auf mich zu kommt.
Als erstes ging es leicht bergauf, bis man auf der Brücke über den Kanal war. Ab ab da ging es dann leicht bergab, bis man in einer 90° Kehre auf den Flurbereinigungsweg abbog. Hier ging es dann auch gleich wieder bergab. So dass man hier richtig Tempo machen konnte. Nach einer leichten Linkskurve ging es dann wieder mit einer 90 ° Kehre zurück auf die Straße. Nach ein paar Hundert Metern ging es wieder stark rechts ab. Nun ging es noch einen guten Kilometer relativ eben Richtung Schleuse Haimpfarrich. Kurz nach der Schleuse kam dann der einzige Anstieg der ganzen Runde. Vorbei am See und den Parkplätzen, wo auch die meisten Zuschauer standen. Auch meine Frau und Kinder standen hier und feuerten mich an. Nach drei Runden ging es dann wieder in die Wechselzone, wo ich erst mal meinen Platz wieder suchen mußte. Aber es ging besser als ich gedacht habe. So habe ich dann mein Fahrrad wieder aufgehängt und meine Radschuhe mit den Laufschuhen getauscht. So dass ich die Radstrecke inklusive der beiden Wechsel nach 41:03 min hinter mir hatte. Als reine Radzeit stoppte ich 37:08 min. für 20,25 km.
Die Laufstrecke war eine ebene Wendepunktstrecke die am See entlang führte und zwei mal gelaufen werden mußte. Auf den ersten paar hundert Metern merkte ich meine Waden ziehmlich. Es fühlte sich an, als ob ich jeden Moment einen Krampf in beiden Waden bekommen sollte. Aber ich konnte trotzdem mein Tempo weiterlaufen. Und nach dem ersten Kilometer haben sich die Waden wieder entkrampft und ich konnte wieder ohne Schmerzen laufen. Da es eine schöne ebene Strecke war, konnte man schön seinen Rhythmus laufen, wenn man ihn mal gefunden hatte. Nach der ersten Runde, als ich wieder an der Wechselzone vorbei kam, wurde ich nochmal von meinen Kindern angefeuert. So das ich voller Elan und Motivation auf die zweite Runde ging. Dabei konnte ich noch ein paar Leute vor mir überholen. Und lief schließlich als 37. von 102 Startern nach 1:18:47 h ins Ziel.
Für das es meiner erster Start beim Rothsee war und das Wetter nicht ganz so toll war, bin ich eigentlich ganz zufrieden. Es war auf jeden Fall ein schöner Wettkampf und ich war nicht  das letzte Mal dort.

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