Am Donnerstag, den 28. Juli 2011 war der Firmenlauf in Nürnberg. Ich lief bei unserem Firmenteam mit. Wir brachten ca. 380 Läufer an den Start, was die zweitgrößte Mannschaft war. Insgesamt waren ca. 11000 Leute unterwegs. Die Strecke führte zweimal um das Stadion und auch um den Dutzenteich. So das man am Ende 6,3 km laufen mußte.
Der Start erfolgte vor der Steintribüne, wo die Menge in unterschiedlich schnelle Blöcke aufgeteilt wurde. Ich stellte mich mit ein paar Kollegen in den Block für unter 30 min. Leider war recht wenig Platz für aufwärmen, da wir schon 20 min. vor dem Start unsere Plätze einnehmen mußten. Sonst wären wir wahrscheinlich nicht mehr dorthin gekommen, vor lauter Menschen. Also mußten wir mehr oder weniger warm loslaufen. Wenigstens war das Wetter schön angenehm.
Als der Startschuß dann pünktlich um 19.30 Uhr fiel setzte sich die Menge in Bewegung. Die ersten Läufer gingen gleich mit einem Höllentempo los. Ich lief für meine Verhältnisse auch recht zügig los. So dass ich den ersten Kilometer in 3:55 min. hinter mit hatte. Aber dadurch kam ich aus dem Startgewusel sehr schnell heraus und konnte wieder erwarten gut laufen. Ohne die ganze Zeit auf die anderen Läufer achten zu müssen, da ich dann doch recht viel Platz hatte.
Nun ging es dann erst mal am Stadion und Eisarene vorbei Richtung Messeparkplatz, dann um den Dutzenteich, vorbei am ehemaligen „Wanner“ wieder zurück zur Steintribüne. Das laufen lief dann super. Meine Kilometerzeiten pendelten sich dann bei ca. 4:20 min. auf den Kilometer ein. Was für mich ganz gut ist. Als wir nach 4 km wieder am Start vorbeikamen, standen dort immer noch Leute die noch nicht mal losgelaufen waren.
Ab Kilometer fünf merkte ich dann aber langsam das hohe Tempo. Aber dann packte mich der Ehrgeiz und ich biß auf die Zähne und zog noch bis ins Ziel durch.
Als wir dann durch das Tor ins Stadion einliefen, war es schon ein schönes Gefühl. Auch weil viele Leute da waren, die die Läufer angefeuert haben. So kam ich nach 26:15 min. als 241. ins Ziel. Was für mich sehr schnell war, denn ich rechnete mit einer Zeit um 28 min.
Mir taten danach schon die Beine etwas weh, aber hoffentlich vergeht das bis Sonntag wieder. Denn dann steht der Herzoman auf dem Programm. Ein super organisierter Volkstriathlon in Herzogenaurach.
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