Am 31.07.2011 stand der 26. Herzoman wieder an. Diesmal hatten die Veranstalter nicht so viel Glück mit dem Wetter wie die letzten Jahre. Es war dicht bewölkt und ziehmlich kalt.
Bei der Kälte verzichtete ich aufs große Aufwärmen und zog mich erst ganz kurz vor dem Schwimmstart aus. Nachdem sich die Schwimmer auf meiner Bahn alle gefunden hatten und wir die Reihenfolge des losschwimmens festgelegt hatten, ging es ohne Probleme los. Es lief super mit dem Schwimmen auf unserer Bahn. Ich konnte auch die ersten 100 m kraulen, aber dann bekam ich wieder langsam Atemnot und so bin ich auf Brustschwimmen gewechselt. Aber auch das ging ganz gut, so dass ich nach 8:13 min. die 400 m als vierter von sechs Schwimmern auf meiner Bahn beenden konnte.
Dann wurde es erst richtig kalt. Mit den nassen Sachen zur ersten Wechselzone. Der Wechsel klappte ganz gut. So dass ich relativ schnell mit meinem Rad die Wechselzone verlassen konnte. Aber auf den ersten Kilometern wollten meine Beine leider nicht so wie ich. Irgendwie war es ihnen anscheinend zu kalt. Der Anstieg am Kirchweihgelände vorbei Richtung Dondörflein machte mir schon etwas zu schaffen. Auch weil bis Dondörflein teilweise ein ganz schöner Gegenwind wehte, was die Sache nicht leichter machte. Und ich niemanden vor mir hatte, an dem ich mich orientieren konnte. Aber ab Münchaurach lief es dann ganz gut. Die zweite Radrunde lief dann gefühlsmäßig besser. Die Beine wurden langsam warm. So dass ich nach 45:42 min. die ca. 22 km auf dem Rad inkl. der beiden Wechsel hinter mich gebracht habe. Ich war schon etwas enttäuscht von meiner Radzeit, denn ich kann es eigentlich schon schneller. Was ich im Training auch schon zustande gebracht habe. Aber es ist halt nicht jeder Tag gleich. Auch merkte ich den Firmenlauf vom Donnerstag noch etwas in den Beinen.Aber das sollte sich erst so richtig beim Laufen bemerkbar machen. Als ich nach dem Wechsel loslief, merkte ich relativ schnell einen leichten Anflug von Krämpfen in beiden Waden. Aber sie lösten sich Gott sei dank wieder. Auf den ersten zwei Kilometern musste ich alleine mein Tempo finden, denn es lief keiner vor mir. Erst nach ca. 2 Kilometern konnte ich auf andere Läufer aufschließen, was mir das laufen wieder leichter fallen ließ. So konnte ich dann bis ins Ziel noch ein paar Läufer überholen, und brachte die 5 km nach 23:17 min. hinter mich. Kurz vor dem Ziel warteten meine Kinder auf mich, die dann gemeinsam mit mir ins Ziel liefen. Was dann ein schöner Abschluß für den Wettkampf war. Ich brachte den gesamten Wettkampf in 1:17:12 h hinter mir. Was Platz 127 von 376 Startern bedeutete.
Ich wollte zwar etwas schneller sein, aber im Nachhinein bin ich dann doch ganz zufrieden mit dem Ergebniss. Vorallem wenn man die äußeren Bedingungen mit einbezieht. Auch war die Grillfeier unserer Zwillingsgruppe am Samstag bestimmt nicht die beste Vorbereitung.
Jetzt gilt es die Woche noch schön ausruhen, denn am nächsten Sonntag kommt dann der Höhepunkt dieses Jahres. Meine erste Olympische Distanz beim Erlanger Triathlon. Mal sehen was mich dort erwartet und wie es läuft.
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